Erdung und Masse

Schneidanlage unter Beachtung der vier Erdungsarten einrichten: Wartung, Schutzerde (PE), Gleichstrom (DC)-Strom, Electromagnetic Interference (EMI) und Abschirmung.

Betriebserdung
Betriebserdung (auch als Sicherheitserdung bezeichnet) ist das Erdungssystem der eingehenden Netzspannung. Es bewahrt das Personal vor elektrischen Stromschlägen durch das Gerät oder den Schneidtisch. Es umfasst die Betriebserdung in die Plasmaanlage und andere Systeme, z. B. die rechnergestützte numerische Steuerung (computer numerical control, CNC)-Steuerung und Motorantriebe, sowie den zusätzlichen Erdungsstab, der am Schneidtisch angeschlossen ist. In den Plasma-Stromkreisen wird die Erdung vom Chassis der Plasma-Stromquelle durch die Verkabelung zum Chassis der einzelnen separaten Konsolen geleitet.
PE-Erdung
Schutzerde (PE) ist das Erdungssystem innerhalb der elektrischen Anlagen. Die Schutzerde (PE), die mit der Betriebserdung verbunden ist, stellt elektrische Kontinuität zwischen der Anlage und der Wechselstrom (AC)-Versorgung her.
DC-Stromversorgungsmasse
DC-Strommasse (auch als Schneidstrommasse oder Arbeitsmasse bezeichnet): der Massepfad des Schneidstroms vom Brenner zurück zum Plasmaschneidgerät. Sie erfordert, dass das positive Kabel vom Plasmaschneidgerät mit einem Kabel geeigneten Querschnitts fest an die Masseschiene des Schneidtisches angeschlossen werden kann. Es erfordert zudem, dass die Leisten, auf denen das Werkstück sitzt, guten Kontakt mit dem Tisch und dem Werkstück haben.
EMI-Erdung und Abschirmung
EMI-Erdung und Abschirmung: das Erdungssystem, durch das das Ausmaß der EMI begrenzt wird, die von dem Plasmaschneidgerät und Motorantrieben abgegeben werden. Es begrenzt zudem das Ausmaß der EMI, die von den CNC- und anderen Steuer- und Messstromkreisen empfangen werden. Die in diesem Kapitel beschriebenen Erdungspraktiken beziehen sich hauptsächlich auf die EMI-Erdung und Abschirmung.